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Public Relations für die MCM Klosterfrau Vertriebsgesellschaft mbH, Köln

 

Als vor Jahren der Begriff „Gesundkost“ noch neu und unverbraucht war, berichteten wir bereits über Sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe & Co. Für die Marke Goldsam aus dem Hause Klosterfrau betreuten wir zu diesem Themenkomplex die komplette Pressearbeit. Dabei schrieben wir eine Reihe von Pressemeldungen, bauten eine umfangreiche Bilddatenbank mit leckeren Gesundkost-Rezepten auf, erstellten einen adäquaten Presseverteiler und führten Redaktionsreisen zu den Fach- und Publikumsredakteuren durch.

 

Beispiel eines Pressetextes aus der Reihe "Ballaststoffe":

Hormone auf der Achterbahn

Warum Sie für einen ausgeglichenen Hormonspiegel sorgen sollten – und wie Ihnen natürliche Ballaststoffe dabei helfen

Unsere Sexualhormone sind nicht nur für die Fortpflanzung zuständig. Sie beeinflussen zum Beispiel auch unser Aussehen, unsere Stimmung und den Knochenbau. Ob dieser Einfluß ein positiver oder eher ein schädlicher ist, hängt von der Menge der vorhandenen Hormone ab: Weniger ist hier eindeutig mehr. Aber keine Sorge: Man weiß heute, daß der Hormonhaushalt durch die Ernährung ganz natürlich reguliert werden kann: Wenig Fett und viele Ballaststoffe tragen erheblich zu einem gesunden Hormonspiegel bei.

Nehmen wir Testesteron, das männliche Sexualhormon. Es regt z.B. die Produktion der Samenzellen an, fördert die Muskelentwicklung und die Körper- und Gesichtsbehaarung. Dazu genügen schon geringe Mengen. Zuviel Testosteron bewirkt dagegen eher Unerfreuliches: Die Haare auf dem Kopf fallen schneller aus, die Stimmung wird aggressiver, die Prostata beginnt zu wachsen und das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, wächst damit ebenfalls.

Bei Frauen spielen Östrogene eine vergleichbare Rolle. Sie sind zur Entstehung einer Schwangerschaft unentbehrlich, beeinflussen zusammen mit dem Hormon Progesteron die Stärke der Knochen, die emotionale Ausgeglichenheit und einige andere biologische Vorgänge im Körper.
Mit Beginn des monatlichen Zyklus werden Östrogene im Körper produziert, nach dem Eisprung werden sie dann von Progesteron abgelöst, und der Östrogenspiegel sinkt extrem. Je höher er jeweils vor dem Eisprung war, desto größer sind zwangsläufig diese allmonatlichen Schwankungen – ein Grund für viele unangenehme Begleiterscheinungen der Menstruation. In den Wechseljahren baut sich das Östrogen endgültig ab.

War der Östrogenspiegel schon vorher dauerhaft ausgeglichen, verläuft diese Umstellung vergleichsweise undramatisch. Muß der Körper aber einen zu hohen Östrogenspiegel abbauen, hat das heftige Auswirkungen. Die Knochen werden stärker angegriffen, Hitzewallungen quälen die Frau, emotionale Schwankungen und andere typische Wechseljahrsbeschwerden machen ihr zu schaffen – einfach weil der Organismus so massive Veränderungen zu verkraften hat. Hinzu kommt die Gefahr, an hormonbedingten Krebsarten zu erkranken (z.B. Brust- oder Gebärmutterhalskrebs), die bei einem hohen Östrogenspiegel offenbar größer ist als bei einem ausgeglichenen.

Es ist also wichtig, darauf zu achten, daß Ihr Körper nicht jeden Monat eine rasante Berg- und Talfahrt der Hormone mitmachen muß, sondern sich auf einem möglichst ausgeglichenen Hormonspiegel einpendelt. Das hat keinen negativen Einfluß auf Ihre Sexualität oder Fortpflanzungsfähigkeit, dafür aber einen positiven auf Ihr gesamtes Wohlbefinden.

Man weiß heute, daß man den Hormonspiegel über die Ernährung beeinflussen kann, und dazu sind vor allem zwei Aspekte wichtig: wenig Fett und möglichst viele Ballaststoffe auf dem täglichen Speiseplan. Die Ballaststoffe – das weiß man mittlerweile aus vielen Untersuchungen – sind nämlich in der Lage, Hormone zu regulieren und wenn nötig mit der Verdauung aus dem Körper auszuscheiden. Außerdem enthalten z.B. Getreide – und in ganz besonderem Maße Leinsamen – Lignane, sogenannte Phyto- oder Pflanzenöstrogene, die ihrerseits schwache östrogene Wirkungen haben und sich an die entsprechenden Rezeptoren im weiblichen Organismus anheften. Damit verdrängen sie die körpereigenen Östrogene und sorgen so automatisch für eine sanfte Regulierung des Ös-trogenspiegels.

Ballaststoffe sind pflanzliche Quell- und Faserstoffe,  also nur in pflanzlichen Lebensmitteln zu finden, besonders in Obst und Gemüse, Hülsenfrüchten und Getreide. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt täglich mindestens 30 g Ballaststoffe. Im Durchschnitt liegt unsere Ballaststoffaufnahme heute aber nur bei etwa 20 g, also gerade mal zwei Dritteln der empfohlenen Mindestmenge.

Essen Sie also mehr Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte. Wenn Ihnen das nicht möglich ist, versuchen Sie es z.B. mit einem Müsli am Morgen oder ein paar Löffeln Hafer- oder Weizenkleie als Zutat zu Ihren Mahlzeiten. Das schmeckt viel besser als es klingt. Das Goldsam Ernährungsstudio (Postfach 10 21 55, 50461 Köln, Telefon: 0221/1652-520, Fax: 0221/1652-466) hat in Zusammenarbeit mit Professor Hademar Bankhofer eine Reihe leckerer Rezepte für eine ballaststoffreiche Ernährung entwickelt, die Sie als Anregung für eigene Ideen verwenden können. Sie können sie kostenlos anfordern.

(4.502 Zeichen inkl. Leerzeichen)

 

Schauen Sie sich auch das Bildangebot für die Redakteure zu diesem Artikel an:

goldsam_pressebilder.pdf

 

Praxisbeispiele Übersicht

 
 



 

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